Fünf Tage Verkehrsabsicherung - Einsatz während Ehrentanz
Eine besonders intensive Faschingszeit geht auch bei der Feuerwehr Geiselhöring vorbei. Der Geiselhöringer Schäfflertanz brachte auch für die ehrenamtlichen viel Zeitaufwand mit sich. Mit mehreren Fahrzeugen sorgten bis zu acht Einsatzkräfte über alle fünf Tage für einen sicheren Ablauf und den Schutz aller Zuschauer auf und in den Straßen Geiselhörings. In den Ortsteilen übernahmen die zuständigen Ortswehren die Absicherung.
Doch auch vorab fanden schon einige Gespräche mit Vertretern der Stadt, dem Bauhof und der Feuerwehr gemeinsam mit Verantwortlichen des Schäfflerausschusses statt. Kommandant Patrick Hierl musste nicht lange bei seiner Mannschaft suchen, bis alle Positionen besetzt waren. Bei bestem Wetter startete am Freitag der erste Schäfflertanz vor dem Rathaus und zog dann von Station zu Station.

Der vorletzte Tanz am ersten Tag fand dann vor dem Feuerwehrhaus in der Hadersbacher Straße statt. Der Ehrentanz lief gerade ein paar Minuten als ein Realeinsatz für die Feuerwehr dazwischenkam. Solche Sachen lassen sich nicht planen und so etwas hat auch keiner im Hinterkopf. Gekonnt professionell rückten sofort neun Einsatzkräfte mit einem Fahrzeug aus und unterstützten den Rettungsdienst beim Transport einer Patientin. Die zahlreichen Zuschauer konnten so neben dem Schäfflertanz auch live miterleben, wie zügig die Feuerwehrmänner und -frauen ausrücken.

Im Anschluss wurden alle Gäste bestens mit Krapfen und Getränken versorgt. In den darauffolgenden Tagen erlebte man alle Wetterlagen, vom Sonnenschein bis Wind und Regen. Routiniert wurden für die Schäffler, Kasperl und den Ausschuss die jeweiligen Straßen und Zufahrten für die Zeit des Tanzes gesperrt. In diesem Zug bedankt sich die Feuerwehr Geiselhöring für das Verständnis aller Autofahrer.

Zum Ehrentanz für die Altschäffler am Montagabend sorgte man dann zusätzlich für das nötige Licht am Schäfflerbrunnen. Neben der Verkehrsabsicherung tanzten auch drei Mitglieder der Feuerwehr Geiselhöring aktiv mit.

Auf die fünf Tage waren so 29 Einsatzkräfte mit bis zu vier Einsatzfahrzeugen im Einsatz, dabei wurde 265 Kilometer gefahren und über 270 Stunden ehrenamtlich geleistet.
