Die Feuerwehren Geiselhöring, Haindling und Hainsbach wurden am 9. Januar gegen 3 Uhr morgens gemeinsam mit der Kreisbrandinspektion und dem Rettungsdienst zu einem Brand Rauchentwicklung im Gebäude nach Hainsbach alarmiert. Die Anfahrt des alarmierten Löschzuges gestaltete sich aufgrund des Schneefalles als langwieriger als normal.

Bei der Ankunft des Geiselhöringer Zugführers wurde sofort eine Lageerkundung mit dem Hausbewohner durchgeführt. Es waren keine Personen mehr im Gebäude und es lag die Information vor, dass es bei einer elektrischen Heizungsanlage zu einer Rauchentwicklung kam. Umgehend kamen zwei Trupps unter Atemschutz zur weiteren Erkundung im Gebäude zum Einsatz. Über drei Stockwerke verteilt wurden unter Atemschutz Öffnungen in der Wandverkleidung geschaffen um den Brandherd genauer zu lokalisieren. Dies geschah mit umfangreichem Werkzeug und Personalaufwand.

Hierzu wurde im Einsatzverlauf die Feuerwehren Sallach und Leiblfing mit weiteren Atemschutzträgern nachalarmiert. Insgesamt wurden von acht Atemschutztrupps die komplette Isolierung der Wandverkleidung ausgeräumt und ins Freie verbracht. Dort konnten einzelne Glutnester gezielt abgelöscht werden. Die Bewohner wurde vom anwesenden Rettungsdienst und Notarzt betreut und untersucht. Die Feuerwehr Hainsbach errichtete für die gesamte Einsatzdauer eine Vollsperre der Straße. Von der Landkreisführung war Kreisbrandinspektor Herbert Dietl vor Ort und unterstützte den Einsatzleiter aus Hainsbach. Nachdem der betroffene Abschnitt des Brandherdes komplett ausgeräumt war und mit der Wärmebildkamera keine erhöhte Temperatur mehr feststellbar war konnten alle Kräfte wieder abrücken.
Die Nacharbeit und Reinigung der eingesetzten Gerätschaften dauerte aufgrund des Eisregens noch einige Zeit an. Gegen 6.30 Uhr konnten alle Beteiligten dann den Einsatz gemeinsam beenden.